PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE

. Psychotherapie

Der Weg

Das Ziel einer Psychotherapie ist, seelisches Leid zu lindern oder zu heilen. Sie ist eine eigenständige, gesetzlich geregelte Behandlungsmethode von psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Es kann dabei um die Begleitung in Lebenskrisen, das Hinterfragen eingefahrener Denk- und Verhaltensmuster, die Behandlung psychischer Störungen oder psychosomatischer Beschwerden gehen.

In allen Fällen geht es darum, den Leidensdruck zu mindern und die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern. Gerade wenn Ihr Alltag durch solche Muster oder Erkrankungen negativ beeinflusst wird und nicht mehr alleine bewältigbar scheint bzw. bisherige Lösungsstrategien nicht mehr wirken oder ausreichen, sollte – wie bei anderen Erkrankungen auch – professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Auch der Wunsch nach persönlicher Entwicklung, nach dem Erkennen und Verstehen von Zusammenhängen in der eigenen Lebensgeschichte, nach mehr Lebensfreude oder Selbstwertgefühl sind häufige Beweggründe für eine Psychotherapie.

Und nicht zuletzt dient eine Psychotherapie auch der Vorbeugung. Sie hilft dabei, die psychische Gesundheit zu erhalten und zu fördern, gerade in Zeiten anhaltender psychischer Belastung oder bei bekannten Risikofaktoren, etwa in der Burnout-Prävention. Eine Psychotherapie unterstützt Sie dabei, sich lang eingelebte Denk- und Handlungsmuster bewusst zu machen, persönliche Stärken und Ressourcen (wieder) zu aktivieren, sie kann Wahlmöglichkeiten im Leben aufzeigen und helfen, den Mut für die Gestaltung neuer Wege und Lebensräume eröffnen.

Es geht um ein Immer-auch-anders-werden-Können und nicht um ein Nun-einmal-so-sein-Müssen.“